Der Winter -
Tipps, wie wir uns schützen können, um die weiße kalte Jahreszeit so richtig zu genießen.

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Es ist die Zeit, sich an die alten Hausmittel zu erinnern und Aspekte der chinesischen Medizin mit dazuzunehmen.

  • zieht euch warm an
  • besonders den Kopf, Ohren, Hände und Füße warm einpacken
  • mehr Warmes als Kaltes trinken (Punsch ohne Alkohol, Tee, warmes Wasser)
  • spazieren gehen, wenn die Sonne am höchsten steht (Mittagszeit)
  • die Wohnungen nicht überheizen, Räume mit unterschiedlichen Temperaturen bereithalten: ein etwas kühlerer Flur, Schlafzimmer etc. spart nicht nur Energie, sondern spricht auch den Organismus positiv an.
  • mehr warme Speisen zu sich nehmen als kalte und zwar im doppelten Sinn:
  • mehr Gekochtes als Brote essen und als wärmend eingestufte Speisen zu sich nehmen, die da wären: Fenchel, Lauch, Rosenkohl, Zwiebeln, Kräuter, Aprikosen, Rosinen, Hühnerfleisch, dunkle Säfte wie Kirsch-, Holunderbeersaft.
  • eher zu meiden sind kalte Lebensmittel, wie Milchprodukte, Südfrüchte, Gurke und Tomaten.
  • ist man doch zu kalt geworden, ist sicherlich ein warmes Fuß- oder Vollbad genau das Richtige. Aber nicht zu lange und nicht zu heiß, sonst schwächt es gleich wieder.
  • Die allseits beliebte Sauna ist auch so eine Sache, eher nein, auf jeden Fall nicht zu heiß. Der Körper arbeitet zur Zeit sowieso sehr viel und möchte nicht noch mehr Schwankungen und Reizen ausgesetzt werden.

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An manchen Tagen werden die niedrigen Temperaturen auch noch von heftigem WIND begleitet. Kälte und Wind, das sind dann schon zwei bösartige Einflüsse in der chinesischen Medizin, und der Wind ist tendenziell der Üblere von beiden. Durch den Wind kann die Kälte schneller und tiefer in uns eindringen. Im gelben Kaiser heißt es: "Durch den Wind entwickeln sich hunderte Krankheiten. Die oberern Körperzonen spüren den Wind als erstes." Er bewegt sich vorzugsweise nach oben und in die äußeren Regionen des Körpers: Gesicht, Haut und Lunge.

Symptome, die jetzt plötzlich auftauchen: Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Halskratzen oder auch Schwindel und Schweißausbrüche können mit dem Wind zusammenhängen. Geht der Wind nach innen, ist gleich die Leber mit betroffen. Dann können auch starker Schwindel, Ohrensausen und Taubheit der Gliedmaßen auftreten.

 

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Das Motto lautet: stille Momente im vollen Leben

Meine Anregung ist eigentlich ganz leicht und dann doch nicht immer so ganz einfach umzusetzen.

Was bedeutet eigentlich Stille für Sie? Suchen Sie die Stille, meiden Sie die Stille? Wie oft haben Sie Momente, in denen Sie nichts tun?

Wozu eigentlich still sein? Und wenn es doch den Wunsch gibt, dann kommt vielleicht die Frage, wie geht es, oder das soll es gewesen sein und auch noch gut tun!?

Ich möchte Sie ermutigen, es auszuprobieren und nicht soviel zu denken und zu bewerten. Das machen wir sowieso den ganzen Tag.

Steigen Sie einfach mal für kurze Momente am Tag in einen anderen Zug. Der Zug, der da heißt: Stille.

Schön geht das in der Verbindung mit der Natur. In der eigenen Stille kann man den Vögeln lauschen, die Blumen betrachten, den Wind hören und spüren, vielleicht die Sonne oder die Regentropfen wahrnehmen.

Wenn dann die ganzen Alltagsgedanken kommen, lassen Sie diese ruhig kommen - aber auch wieder gehen. Werden Sie nicht zu konkret in den Gedanken und versuchen Sie, Ihr Bewusstsein immer wieder auf die Natur und ihren Atem zu lenken.

Diese Übung kann man schön für sich alleine, auch zu zweit oder mit mehreren machen. Schön ist es auch, in der Familie mal für ein paar Minuten gemeinsam still zu sein. Probieren Sie einfach mal ein bisschen aus, seien Sie kreativ, so Vieles ist möglich.

Die Erweiterung des Alltages um die stillen Momente ist aus meiner Erfahrung eine wertvolle Bereicherung des vollen Lebens.

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Teeempfehlung: Maishaartee

Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin möchte ich Ihnen den Maishaartee ans Herz legen.

Vom Geschmack her ist er leicht süßlich bis neutral und seine Wirkung ist äußerst harmonisierend und stärkt die Mitte. Er wirkt sehr aufbauend für die Milz. Die Milz ist einerseits dafür da, aufgenommene Nahrung zu verarbeiten und andererseits steht sie auch für unsere Konzentration, Gedächtnis und Informationsverarbeitung.

Klassisch TCM-indiziert ist der Maishaartee bei Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen und Gallenbeschwerden.

In der Literatur wird er als Universaltee bezeichnet - es können ihn wirklich alle Menschen trinken. Nach dem Abstillen kann er schon das erste Baby-Getränk sein und bis ins hohe Alter auch bleiben.

Auch hier gilt die Grundregel: probieren Sie es aus und machen Sie ihre eigenen Erfahrungen.

Ökologisch erzeugten Maishaartee können Sie ab sofort im Bio-Supermarkt "Godehus" in Winsen/Luhe erwerben!

 

 


Selbstgekochter Möhrensaft

500 g Biomöhren abbürsten und ungeschält grob raspeln. Mit 1,5 l Wasser eine Stunde lang auf niedriger Temperatur köcheln. Abseihen und den klaren Sud trinken.

Stärkt die Abwehrkräfte.